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>> Spaghetti con Puntarelle <<

Häufig sehen wir auf Märkten und beim Gemüsehändler Früchte und Gemüsearten, die wir weder kennen, noch wissen wie sie zubereitet werden. Ab und zu fragen wir nach, kaufen ein und bereiten zu, wie man es uns erklärt hat, oder wie wir es im Internet nachgelesen haben. 

Gestern auf dem Wochenmarkt in Martina Franca fragten wir nach einem Gemüse, das wir schon häufiger gesehen hatten und die Leute büdelweise einkauften.


Durch puren Zufall fragten wir ausgerechnet an einem Stand (von bestimmt über fünfzig Verkaufsständen auf dem Marktplatz), dessen Verkäufer in Mannheim zur Schule gegangen war und sich nach über 30 Jahren zurück in Italien im breitesten pfälzer Dialekt mit uns unterhielt und alles erklärte. 

Das Gemüse heißt "puntarella" oder auch "cicoria asparago" - was übersetzt "Spargelchicorée" heißt.

Man kann die Puntarelle sowohl als Salat als auch gekocht essen. Wir haben sie zu Spaghetti gemacht. Mit Tomaten, Pinienkernen, Parmesan, Olivenöl, Peperoncini und Knoblauch.



Rezept kommt noch. 

 

 

>>Un po' brutto, eh? - wenn Wäscheleinen unerwünscht sind<<

Seit September sind wir nun schon unterwegs und ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft wir meterlange Wäscheleinen gespannt haben, um unsere gesamte Wäsche zu trocknen. Heute hatte zum ersten Mal jemand etwas dagegen, dass wir den (menschenleeren) Platz ein wenig bunt dekorieren. "Un po' brutto, eh?" heißt direkt übersetzt soviel wie "das ist aber ganz schön hässlich, nichtwahr?" und bedeutet aber im übertragenen Sinn soviel wie "die Wäscheleinen könnt ihr gerade wieder abmachen, dass stört hier nämlich jeden". Komisch nur, dass auf dieser Seite des Campingplatzes gar niemand steht. Bisher, so müssen wir zugeben, sind uns die Sarden etwas suspekt. Auf unser Italienisch wird permanent mit Englisch geantwortet und so richtig freundlich und herzlich wie wir von den Sizilianern aufgenommen wurden, ist uns bisher noch niemand begegnet.

 

 

 

>> Pieno come un uovo  - wenn man zu viel isst oder trinkt <<

Als wir auf Sizilien eine Woche lang auf einem Campingplatz in der Nähe von Catania standen, wurde ich zu meiner Freude von unseren Nachbarn beim Kochen von Fischgerichten häufig mitbedacht. An einem Tag kam ich somit auf drei Mittagessen und war anschließend mehr als satt und musste den Nachtisch ablehnen. Darauf erklärten uns unsere Nachbarn, dass man dazu im Italienischen sagt, man sei „voll wie ein Ei“. Da die Italiener zwischen männlicher und weiblicher Person unterscheiden, würde Er sagen „sono pieno come un uovo“ und Sie würde sagen „sono piena come un uovo“. Hat man zu viel getrunken, sagt man dagegen, man sei „voll wie ein Fass“. Entsprechend „sono pieno/a come una botte“.

Als wir vor ein paar Tagen in Parma waren und nach zwei Vorspeisen und Pasta nichts mehr hätten essen können, nutzten wir eben diesen Satz, um zunächst unser Lob an die Küche auszudrücken und gleichzeitig auch dankend das Dessert abzulehnen.  

 

 

 

>> Che cosa è successo?  - Was ist passiert? <<

Die Frage "Che cosa è successo?" (ungefähre Aussprache [Ke kosa ä sutschesso]) ist eine universell einsetzbare Frage, wenn man wissen möchte, was passiert ist. Wir haben sie im Sprachkurs gelernt und schon öfters verwendet.

Für Menschen wie mich, die so absolut neugierig und ein klein wenig sensationsgierig sind und immer wissen wollen, wo gerade etwas los ist, muss diese Frage zum Standardvokabular gehören. Egal, ob man wissen möchte, was gerade eben erst passiert ist oder was in der letzten Zeit so los war, damit bekommt man garantiert Antworten ...

 

 

 

 

 

 




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